Wichtig für uns ist eine Durchmischung zwischen arrivierten und aufstrebenden Künstlerinnen und Künstler sowie Personen von ausserhalb des klassischen Kunstkontextes. Ebenso legen wir Wert darauf, dass unterschiedliche Stile und Techniken vertreten sind.


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A-1 53167 (*1964) lebt und arbeitet in Santa Catarina Bobadilla. Er ist bekannt für seine teils extremen Aktionen, die er unter anderem im Jahr 2001 an der Biennale in Venedig zeigte.

Fabian Bertschinger (*1979) lebt und arbeitet in Zürich. Ausgehend von Grafik und Typographie stehen seine Werke zwischen formaler Strenge und einem spielerischen Umgang mit Raum und Materialien: www.fabianbertschinger.com.

Dagmar Bühler (*1983) lebt und arbeitet in Zürich. Mit feinem Strich erschafft sie detaillierte Zeichnungen, die von Portraits über Stilleben bis zu fantastischen Gebilden reichen: www.dagmarb.com.

Florian Bühler (*1983), lebt und arbeitet in Zürich; er bewegt sich mit seinen Ölgemälden an der Schnittstelle von altmeisterlicher Technik und aktuellen Inhalten; wichtig für ihn sind Fragen nach den Möglichkeiten der Malerei heute: www.florianbuehler.com.

Edgar Calel (*1987) lebt und arbeitet in San Juan Comalapa. Er gehört mit Angel und Fernando Poyon zu einer neuen Generation von Künstlern, die San Juan’s Tradition bildender Kunst in zeitgenössische Ausdrucksformen umsetzen. Er nähert sich mit Witz und Ironie fundamentalen Themen wie Zugehörigkeit und Identität.

Pedro Chavajay (*1983) lebt und arbeitet in San Pedro la Laguna. Er hat 5 Jahre an der Escuela Nacional de Artes Plasticas in Guatemala Bildhauerei studiert, und sich in den letzten Jahren als Poet in der Tz’utujil-Sprache einen Namen gemacht.

Stefan Ege (*1980) lebt und arbeitet in Antigua (Guatemala); in seinen Werken hinterfragt er die Möglichkeiten der Repräsentation des Politischen in der Kunst sowie die Ästhetisierung von Waren.

Thierry Furger (*1977) lebt und arbeitet in Zürich. Er transformiert den vergänglichen Charakter von Graffiti mit von ihm übermalten oder gereinigten Objekten und Leinwänden in den Innenraum: www.buffedpaintings.com.

Johannes Gees (*1960), lebt und arbeitet in Zürich. In seinem Werk, das unter anderem Installation und Projektion umfasst, setzt er sich sowohl mit politischen und religiösen, als auch mit kommunikativen Inhalten auseinander; diverse nationale und internationale Ausstellungen und Projekte: www.johannesgees.com.

Yasmín Hage (*1977) lebt und arbeitet in Guatemala City. Sie arbeitet in verschiedenen Medien und bringt für die Produktion ihrer Werke oft Teams mit Personen unterschiedlicher Hintergründe zusammen.

huber.huber (*1975), die beiden Zwillinge leben und arbeiten in Zürich. Sie haben mit Collagen und Zeichnungen sowie skulpturalen Arbeiten auf sich aufmerksam gemacht. Die Hauptthemen ihrer Arbeit drehen sich um Natur und Zivilisation. Sie thematisieren ein ambivalentes, skeptisch-fasziniertes Verhältnis zu Naturwissenschaften und zu gesellschaftlichen Fragestellungen.

Rémi Jaccard (*1980), lebt und arbeitet in Zürich; seine konzeptuellen Werke (Fotografien, Collagen, Objekte und Installationen) befassen sich mit dem Kunstbetrieb und der persönlichen Wahrnehmung und Inszenierung seiner Umwelt. remijaccard.net.

Esther Kempf (*1980), lebt und arbeitet in Zürich. Ihre Arbeiten und Installationen beschäftigen sich mit optischen Illusionen und Täuschungen von Wahrnehmung. Vielen Werken ist gemeinsam, dass sie sich erst in der Begehung im Raum erschliessen. Oft sind physikalische Vorgänge Ausgangspunkt ihrer komplexen und mehrschichtigen Installationen. Esther Kempfs Arbeiten schaffen ebenso simple wie raffiniert inszeniert Spannungen und erzeugen einen Bann für diese fremdartigen Welten.

Maya Lemus (*1984) lebt und arbeitet in Guatemala City. In ihrem Werk spielt oft Sprache eine wichtige Rolle, der symbolische Gehalt von Worten und die Möglichkeit der Repräsentation.

Jorge de León (*1976) Sein Werk bewegt sich zwischen Zeichnung, Malerei und Performance und beschäftigt reflektiert Aspekte der aktuellen Guatemaltekischen Gesellschaft.

Andrea Marmol (*1989) ist Künstlerin die in verschiedenen Medien (Malerei, Video) arbeitet. Daneben betreibt sie Niños Artistas, ein Ort an dem Kinder mit Kunst in Kontakt gebracht werden. Sie lebt und arbeitet in Guatemala City: www.andreamarmol.blogspot.com.

!Mediengruppe Bitnik (-) Das Künstlerkollektiv  arbeitet an der Schnittstelle von Medien und Gesellschaft. Dabei steht eine kulturelle Auseinandersetzung mit digitalen und analogen Medien im Mittelpunkt des Interesses. Inhaltlich greift Bitnik aktuelle gesellschaftliche Themen auf wie Sicherheit/ Überwachung, offenes Wissen oder Information als Ware: www.bitnik.org.

Ángel Poyón (*1976) lebt und arbeitet in San Juan Comalapa. Er arbeitet oft mit Objekten des täglichen Gebrauchs, die er modifiziert. Die Zeit, Vergänglichkeit und Existenz sind immer wiederkehrende Themen in seinem Werk.

Fernando Poyón lebt und arbeitet in San Juan Comalapa und Guatemala City. In seinem Werk verarbeitet er soziale, politische, historische und kulturelle Erfahrungen die stark in seinem Geburtsort verankert sind.

Prisca Rauch (*1982) lebt und arbeitet in Zürich. Ursprünglich Germanistin nutzt sie diverse Techniken von der Zeichnung über die Fotografie bis zur Skulptur, um sich mit der conditio humana auseinanderzusetzen.

Alberto Rodriguez Collía (*1985) untersucht die dunkelsten und manchmal schmutzigsten Aspekte der Guatemaltekischen Gesellschaft. Er lebt und arbeitet in Guatemala City.

Mario Santizo (*1984) arbeitet mit konstruierten Fotografien und Performance. Er lebt in Chimaltenango, Guatemala.

Sebastian Schaub (*1983), lebt und arbeitet in Zürich und New York; er untersucht in seiner Malerei Muster des Alltags und zeigt besonders in seinen Aquarellen feine Studien von Mensch und Körper: www.sebastianschaub.com.

Marco Spitzbarth (*1982) lebt und arbeitet in Zürich. Der ausgebildete Kunststofftechnologe bezeichnet seinen Stil als “industrialArt”, der sich in verschiedenen Techniken auf Papier, Leinwand, Installationen und Objekten äussert: www.mcberg.ch.

TIKA befasst sich mit den Schnittstellen zwischen Traditionen und dem Alltag. Dem Lebendigen und Totem. Dem Abgerissenen und Neugebauten. Bekannt durch Arbeiten, die mal gesprüht, gezeichnet, gekratzt oder als Scherenschnitt, Schnitzerei oder Wandbild in Strassen und Galerien um die Welt oder auf www.flickr.com/photos/tikathek zu sehen sind.

Navid Tschopp (*1978) lebt und arbeitet in Zürich. Er zeichnet sich durch einen kreativen Umgang mit auf der Strasse vorgefundenen Materialien aus. Zusätzlich zu den skulpturalen Qualitäten verweisen seine Projekte jeweils augenzwinkernd auf gesellschaftsrelevante Themen: www.navid.ch.

(Stand Januar 2011)


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